MPU



Die Medizinisch Psychologische Untersuchung, kurz MPU, dient den Fahrerlaubnisbehörden dazu, die Eignung eines Verkehrsteilnehmers zum Führen eines motorisierten Fahrzeugs im öffentlichen Straßenverkehr zu überprüfen.

Der umgangssprachliche Begriff Idiotentest ist rückläufig und gründet sich auf Gerüchten, denen zufolge den Probanden bei der MPU objektiv unmögliche Aufgaben abverlangt wurden; wer trotz der offensichtlichen Unmöglichkeit versuchte die Aufgaben zu lösen, sei ein Idiot. Derartige Tests hat es im Rahmen der MPU nie gegeben.

Eine andere Begründung besagt, dass zur MPU musste, wer die reguläre Führerscheinprüfung dreimal nicht bestanden hatte. Diese Regelung der Verwaltung hatte um das Jahr 1960 Gültigkeit, wurde dann aber abgeschafft

Die Gründe, aus denen eine MPU Anordnung erfolgt, können vielfältig sein. Der mit Abstand am häufigsten auftretende Grund ist das Führen eines Fahrzeugs unter Alkoholeinfluss. Oft wird die MPU auch wegen Drogen, im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr begangenen Straftaten oder einem vollen Punktekonto angeordnet. Auch andere Gründe, wie manche schwere Verbrechen oder Drogenauffälligkeiten ohne Straßenverkehrsbezug kommen gelegentlich vor.

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